| *INTRO |
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Weihnachten, Silvester – ist es schon wieder so weit?!

Das Jahr 2005 neigt sich dem Ende zu.
Im kurzen Rückblick betrachtet gab es einige Hochs und Tiefs. Hier eine kleine Auslese:
- Außenminister Fischer 18 Stunden vor dem Untersuchungsausschuss.
- Deutschland ist Papst – PapaRatzi.
- Benedikt der XVI. in Köln auf dem Weltjugendtag.
- 20 Jahre Perestroika – Gorbatschow besucht Berlin.
- Michael Jackson wird freigesprochen.
- Hurricane Katrina macht New Orleans dem Erdboden gleich.
- Dresdner Frauenkirche wird eingeweiht.
- Israel räumt den Gazastreifen.
- Berlin hat ein neues Fest: PLANET PRO BERLIN begeistert 45.000 Tanzwütige.
- Heidi Klum bekommt ihr zweites Kind und macht Seal zum stolzen Papa.
- Sarah Connor und Marc Terenzi geben sich das Ja-Wort.
- Prinz Charles darf endlich auch seine Jugendliebe Camilla heiraten.
- Dana und Til Schweiger, das deutsche Vorzeigepaar, lassen sich scheiden.
- Deutschland hat gewählt. Schröder geht vorzeitig und Angie kommt.
- Robbie Williams nackt im Internet.
Und vieles, vieles mehr ...
Und in diesem Heft? Geschenke zum Fest.
Die tollsten Parties zum Schluss.
Musik zum Kuscheln.
Bücher zum Hören.
Charlottenburg mal anders, genauso anders wie wir ...
Wir wünschen allen ein besinnliches Fest
und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Wir sehen uns ...

Euer Winterloveteam
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| *ROBBIE |
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Kaum ein Mensch hatte in diesem Jahr in Europa mehr Presse als
Robbie Williams.

Die Ankündigung seines sechsten Studio-Albums, das exklusive Konzert in Berlin und Gerüchte über sein
Privatleben versetzten einen ganzen Kontinent in Extase.

Er hat es schon wieder getan! Und wieder alle damit Lügen gestraft,
die ihn als Nichtskönner und Schaumschläger hinstellen. Aber diesmal hat er sich Zeit
gelassen, vielleicht ein klitzekleines Bisschen zuviel Zeit. Nichtsdestotrotz ist Robbie
Williams zurückgekommen auf das internationale Pop-Parkett und das mit einem, na
sagen wir mal, erwachsenen Album, das seinem Können entspricht und seiner würdig
ist. In der Pressekonferenz sagte er selber, dass er noch nicht ganz das perfekte Album
gemacht hat, aber guter Dinge ist, dass das nächste Album der große Wurf sein wird.

Wir hoffen inständig, dass das nicht so ist! Denn wir wollen mehr Robbiemania!

Schon erstaunlich, wie ein 31-jähriger Exil-Engländer es schafft, die europäische Popszene
derart zu dominieren und das sogar während seiner Bühnenabstinenz. Da fallen
einem automatisch Vergleiche ein, die auf der männlichen Seite allerdings ein wenig
hinken, denn RW ist weder ein Elton John noch ein Michael Jackson oder ein
George Michael. Passend wären eher Vergleiche mit erfolgreichen weiblichen Solokünstlerinnen
wie Kylie Minogue oder Madonna, allerdings haben diese auch in den
Staaten immense Erfolge, für die Mr. Williams leider zu faul ist. Sei’s drum, so lange
er weiter Platten für den europäischen Markt macht und hier auf Tour geht, freuen wir
uns alle wie die Schneekönige.

Dass Mr. Wonderful eine gewisse weibliche Seite hat, ...
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| *IM GARTEN DER FREIHEIT SUAN MOKKH |
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Leistungsdruck, Ellenbogengesellschaft, Mobbing, Stress in der Beziehung,
Finanzamt am Hals ...
 So manch einer träumt doch des öfteren davon, einfach
seine Koffer zu packen und zu gehen. Eine Oase der Ruhe zu finden,
ohne Stress. Die meisten trauen sich aber nicht, den Schritt ins Ungewisse
zu wagen. Die Gründe sind meistens Existenz- und Verlustängste.

Ich kenne jemanden, der hat sich getraut. Mein Freund Peter spricht fünf Sprachen,
sieht gut aus und hat ein Angebot aus den USA, als Unternehmensberater zu arbeiten,
inklusive Greencard. In Deutschland sind die Koffer bereits gepackt, der Hausstand ist
aufgegeben. Doch er hat noch einen persönlichen Wunsch, bevor er sich ins Land der
unbegrenzten Möglichkeiten begibt. Er möchte noch mal nach Thailand – in ein
Schweigekloster. 10 Tage nicht sprechen und nur meditieren. Ruhe und Besinnlichkeit.

Peter – ruhig? Und nicht sprechend? Wie soll das gehen, er ist doch so kommunikativ!
Hedonistisch veranlagt, erlebnishungrig – ein Partyhopper und Frauenversteher. Ein
Extremer in allen Lebenslagen. Ich kenne ihn gut. Er nennt mich liebevoll „mein Orakel“.

Tja, was soll ich jetzt orakeln? Ich denke nach und gehe in mich, mir kommt spontan
der Gedanke: Das geht gar nicht. So ein aktiver Mensch wie Peter, im Kloster und
Schweigen?
 Je mehr ich darüber nachdenke, komme ich zu der Erkenntnis: Peter ist
immer so konsequent. Gerade in außergewöhnlichen Situationen sieht er einen Reiz.
Er wächst an besonderen Aufgaben. Mittelmaß und Durchschnitt werden von ihm verpönt.

Das Beste und Höchste ist gerade gut genug für ihn. Nicht, dass ich ihm die innere
Erleuchtung nicht gönne, Thailand ist schön – aber ich kenne eben Peter. Der geht
danach nicht mehr nach Amerika, der bleibt da.

Meine geäußerten Befürchtungen ... |
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| *SILVESTER |
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Das Jahr geht zu Ende und einmal mehr stellt sich schon Wochen vorher die
schwierige Frage: Wo begehen wir am besten den Rutsch in das hoffentlich
(noch) bessere Jahr 2006?
 Klar, am einfachsten und schönsten wäre, gute
Freunde laden einen frühzeitig zu einer gepflegten privaten Silvesterfete ein.
Aber wie es oft so ist: Es mag sich mal wieder niemand so recht durchringen,
sein wohliges Heim zur Partygrotte zu machen und an Neujahr die Alkoholleichen
aus den Polstern zu kratzen.
 Ehe man am Ende dann ganz allein daheim
sitzt (was natürlich auch sehr schön sein kann, insbesondere wenn man ohnehin
partymuffelig ist – und den Fernseher aus lässt ...), muss man wohl doch ein
wenig vorplanen. Beißt man nun in den Apfel und holt sich selbst Freunde nach
Hause, kocht, spielt, trinkt, tanzt und verschießt sein Feuerwerksarsenal dann
vor der eigenen Haustür oder mischt man sich unters Volk und feiert open air
oder auf einer schnieken öffentlichen Party oder gar Gala raus/rein?

Winterlove möchte euch die Entscheidung, was ihr nun am 31.12. macht, erleichtern
und hat einige Vorschläge gesammelt.

1. Melodien für Millionen ...
Mehr geht nicht: Auch in diesem Jahr werden sich wieder rund eine Million Menschen
aus aller Welt auf der Festmeile der größten Party Berlins zusammenfinden und zwischen
Brandenburger Tor und Siegessäule eine über zwei Kilometer lange Party feiern.

Viele Showbühnen und Großzelte, ein 40 Meter hohes Riesenrad und rund 200 Gastrobuden
mit Leckereien aus aller Welt sorgen bei „Silvester in Berlin“ für Kurzweil. Die
Goldelse wird mit beeindruckenden Lichtinstallationen erhellt und zu Mitternacht
gibt’s natürlich das gewohnt prächtige Feuerwerk.
 Das Ganze steht, logo, diesmal
unter dem Motto Fußball – schließlich will Berlin der WM-Welt zeigen, dass es Großevents
lässig und sicher handlen kann. Nach Mitternacht lässt sich, so man sich an die
Kälte gewöhnt hat, unter freiem Himmel eine ziemlich einzigartige Disko-Atmosphäre
erleben.
 Weiterer Vorteil: Der Eintritt ist frei.
 In diesem Jahr feiert die angeblich
größte Open-Air-Silvesterparty der Welt übrigens auch noch 10jähriges! Wer braucht
da den Times Square? Ganz Hartgesottene können ja versuchen, in den „auserwählten“
Pulk direkt vorm Brandenburger Tor zu kommen, wo SAT.1 seine Silvester-TV-Show
performt.
 Obacht: Hier sind nur Plastikflaschen erlaubt – die eigene Sekt-Hausmarke
also schon vorher abfüllen ...
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| *CHARLOTTENBURG |
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Von Chichi bis China-Wurst ...

1705 ließ König Friedrich I. zu Ehren seiner verstorbenen Gattin Sophie Charlotte das Schloss Lietzenburg in Charlottenburg umbenennen und er befahl, die rund
um die heutige Schlossstraße entstandene Siedlung für Schlossbedienstete ebenfalls Charlottenburg zu nennen. Das Dörfchen Lietzow wurde 1720 eingemeindet,
aber erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine rasante Entwicklung, die Charlottenburg zu einer der reichsten und bedeutendsten Städte Preußens
und des Deutschen Kaiserreiches machte. Als Charlottenburg 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet und zum Bezirk wurde, brachte es in das Berlin der „Goldenen
Zwanziger“ das Theater des Westens, die Deutsche Oper, das Schiller-Theater, die Technische Universität, die Hochschule der Künste und die so genannte
City West rund um den Kurfürstendamm-Boulevard ein.
 In der Nachkriegszeit wurde Charlottenburg mit Kudamm, Gedächtniskirche und Europa Center zum
„Schaufenster des Westens“. Und noch heute versucht der Bezirk, die Aura des bürgerlichen bis elitären Westberlins auszustrahlen und als „goldene Mitte“ zu
fungieren. Doch auch wenn Charlottenburg mit Messe, ICC, Olympiastadion, Theatern, Promitreffs und unzähligen Boutiquen und Salons für die betuchtere Klientel
trumpfen kann – ein Szenebezirk und Nightlife-Mekka ist es nicht mehr. Schöne Altbauten wechseln sich mit grässlichen Bausünden ab, die Rotlichtmeile am
Stuttgarter Platz ist abgewrackt und die Auswahl an innovativen Clubs rar.
 Zumindest aber die gastronomische Vielfalt, die den rund 172.000 Charlottenburgern
geboten wird, ist enorm. Einige Highlights haben wir für euch getestet ...

Big Eden
(Kurfürstendamm 202)
(Mangels Alternativen) die Nightlifeadresse
in der City West! Mit Schwerenöter Rolf hat der zur Arena-Gruppe gehörende
Club nichts mehr zu tun, doch das schrill-trashige 70s-Ambiente ist zum Glück geblieben. Von Neon und Lichterketten
illuminierte Sitzgruppen und Vollverspiegelung ermöglichen optimale Flirtvorbereitungen.
Hier unten lässt es sich
richtig schön Macker und Chica spielen.
Auf den Turntables dominieren Disco und
Black Music, aber auch andere ambitionierte
Clubevents oder Showcases finden
regelmäßig statt.

Do - Sa. ab 22 - 23 Uhr;
www.big-eden.de

The Room
(Schlüterstr. 52)
In der ehemaligen Yva-Suite residiert seit
2004 dieser Bar-Restaurant-Ableger des
90 Grad und pflegt das Image eines exklusiven
Promitreffs. Die nobel gedressten
Gäste freuen sich über „continental cuisine“
wie Dorade, Hummer oder zarte Kobe-
Rindersteaks und nippen an den meist
ordentlichen und natürlich höherpreisigen
Cocktails. Wer schick, hip und erfolgreich,
gesellig und „blond“ ist und das
gern zeigen möchte, ist im Room gut aufhoben.

Tgl. 12 - 3 Uhr, Sa/So ab 18 Uhr;
www.theroom-restaurant.de
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